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16. Jun 2010 Versatel hält an ISDN-Anschlusstechnologie fest: Kein Zurück zu den analogen Wurzeln
Fluglinien wie zum Beispiel Virgin Air haben es vorgemacht: Mit einer so genannten 'no frills'-Strategie, dem Angebot nackter Basisleistungen ohne überflüssigen Schnickschnack, stieg die Gesellschaft innerhalb kürzester Zeit zum unangefochtenen Preisführer im Luftfahrtgeschäft auf. In eine prinzipiell ähnliche Richtung zielt ein aktueller Vorschlag aus dem VersaLab: Versatel solle sich als günstigster Telefon- und DSL-Anbieter positionieren und diesen Ansatz vor allem durch einen Verzicht auf die verhältnismäßig teure ISDN-Technologie finanzieren. Anstelle von ISDN sollten verstärkt analoge Anschlüsse zum Einsatz kommen.
Die Rückkehr zu einer günstigeren, aber auch technologisch veralteten Anschlussart ist für Versatel allerdings keine Option. Der mittelfristige Trend geht in Richtung konvergenter Breitbandanschlüsse. In diesem Kontext werden die alten kupferbasierten Anschlussarten - auch ISDN - durch direkte Glasfaserverbindungen abgelöst. Versatel wird diese Entwicklung aktiv mit gestalten und sich in diesem Zukunftsmarkt weniger als Preis-, sondern eher als Qualitätsführer auf Basis der eigenen Infrastruktur aufstellen. In jedem Falle würde ein 'back to the roots' aus Unternehmenssicht in eine strategische Sackgasse führen.
Die Idee zum Beitrag findet Ihr unter http://www.versalab.de/all/produkte/internetprodukte/konkurrenzf%C3%A4hi...